TuS Fritzlar ausgezeichnet



TuS Fritzlar für Integrationsarbeit ausgezeichnet

Der TuS Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) ist im Rahmen der Initiative „1:0 für ein Willkommen“ von der Egidius-Braun-Stiftung ausgezeichnet worden.

Mit dieser Initiative der Egidius-Braun-Stiftung werden Fußballvereine gefördert, die sich speziell für die Belange von Flüchtlingen engagieren und sich für deren Integration einsetzen.

Der ehemalige 1. Vorsitzende des TuS, Ludwig Gleichmann, ist gleichzeitig Sportcoach der Stadt Fritzlar und kümmert intensiv um die Integration von sportwilligen Flüchtlingen in die Vereine.

Hierbei werden alle Fördermöglichkeiten zur Unterstützung der Integration genutzt. So stellt der TuS Fritzlar den Flüchtlingen Trikotsätze, Fußball- und Tennisplätze, Volleyball-Equipment und bei Bedarf das Vereinsheim unentgeltlich zur Verfügung.

Besonders stolz ist man auf die Integration von Fußballern in den einzelnen Mannschaften. So konnten die Spieler Abdo und Hesham Nahat, Mustafa Hussain sowie Mohamed Sallaha für den Seniorenfußball gewonnen werden. Für den Jugendfußball wurde Akram Ali gewonnen. Alle Vorgenannten sind voll im Verein und den einzelnen Mannschaften integriert.

Neben einem Scheck in Höhe von 500 € konnten sich die Fußballer über neue Bälle und Trainingsleibchen freuen. „Wir freuen uns, dass unsere Integrationsarbeit erste Früchte trägt und der DFB hier auch eine finanzielle Unterstützung leistet.“, so die Vereinsvorsitzende Susanne Matthäi anl. der Scheckübergabe durch Kreisfußballwart Erwin Naumann.

Auf dem Gruppenfoto sind einige trainierende Flüchtlinge mit der Vorsitzenden Susanne Matthäi (Mitte), Abteilungsleiter Albert Schmoll (rechts) und Kreisfußballwart Erwin Naumann (links) zu sehen.

 

Andreas Garde (KPW)

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Schwalm-Eder-Vereine besprechen Rückrunde

Schiedsrichtermangel bleibt großes Problem

Es bleibt vorerst bei zwei A-Ligen

Am Dienstag fanden die Vorrundenbesprechungen der Kreisoberliga und aller Kreisligen in Fritzlar statt.

Nachdem Erwin Naumann die Vereinsvertreter begrüßt hatte, stieg man direkt in die Tagesordnung ein, wobei es bei der Besprechung der Spielpläne erneut keine größeren Probleme gab. 

KFW Erwin Naumann wies auf Folgendes hin:

• Turniere im Altherrenbereich müssen immer angemeldet werden. Alle zum Turnier gemeldeten Mannschaften müssen dann auch immer eine Altherrenmannschaft im DFBNet gemeldet haben.

• Sollten sich SGs neu gründen, ist zukünftig keine sofortige Meldung einer dritten Mannschaft mehr zulässig (bei bereits bestehenden SGs ist dies zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin möglich).

Erwin Naumann kritisiert die relativ häufigen Spielabsagen. „Viele Vereine machen es sich da ggf. zu einfach. Wenn Mannschaften bis zur Winterpause gerade mal auf 11 Spiele kommen, dann ist das viel zu wenig und führt vor allem dazu, dass dann im April und Mai zwangsläufig Wochenspieltage anstehen.“, so Naumann.

Günter Brandt bedauerte, dass nur 32 Mannschaften an der Futsal Kreismeisterschaft teilnehmen und appellierte noch einmal an die Vereine, zukünftig wieder verstärkt an den „Hallenkreismeisterschaften“ teilzunehmen.

Dirk Spengler zog aus Sicht des Kreissportgerichtes ein positives Fazit der Hinrunde. „Insgesamt verlief alles ruhig“, so gab es z.B. keine einzige mündliche Verhandlung. Dies u.a. auch deshalb, weil die „Kommunikation auch aus den Vereinen einfach stimmt“, so Spengler.

Zum Thema „eingleisige A-Liga“ fasste KFW Erwin Naumann zunächst den bisherigen Sachstand zusammen.

Ergebnis aller Diskussionen im vergangenen Halbjahr: Es soll zunächst bei zweiA-Ligen bleiben. Sollte die Mannschaftsstärke in der KL B3 unter 12 fallen, wird diese zukünftig aus der B4 aufgefüllt. Hintergrund ist der, dass man so lange wie möglich versuchen will, dass die Vereine weiterhin das Vorspiel haben.

Das Vorstandsmitglied des TSV Kehrenbach, Hans-Jürgen Küchler, erläuterte anschließend eindrucksvoll, welche Probleme ein kleiner Verein wie der TSV Kehrenbach hat, wenn er in der niedrigsten Klasse (KL B), wo man die geringsten Einnahmen akquiriert, „quer durch den ganzen Kreis reisen muss“.

Bezüglich der fehlenden Schiedsrichter bedauert Erwin Naumann, dass es lediglich 8 Anmeldungen für den anstehenden Neulingslehrgang gibt. Detlef Hahn sicherte zu, dass man weiterhin alles probieren wird, alle Spiele zu besetzen.

Felix Kempa stellte anschließend einige eindrucksvolle Schiedsrichterdaten vor. So hat der KSA derzeit 190 gemeldete Schiedsrichter, wovon 12 generell nicht zur Verfügung stehen, 36 wurden in der KOL oder höher eingesetzt. In der KL A wurden 32 Schiedsrichter eingesetzt, wovon 7 in der Gruppenliga parallel als Linienrichter benötigt werden. In der B-Liga wurden insgesamt 63 Schiedsrichter eingesetzt, 47 in der Jugend.

Anschließend bot er noch einmal an, dass Schiedsrichter in die Vereine kommen – auch, um für mehr Verständnis für die Schiedsrichterei zu werben. Die aktuellen Zahlen zum Schiedsrichterpflichtsoll für die laufende Saison liegen noch nicht vor, sondern frühestens Ende März.

Andreas Garde (KPW)

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Schiedsrichterproblem im Fußballkreis Schwalm-Eder.

Liebe Sportkameradinnen, liebe Sportkameraden,

viele Vereine werden auch in dieser Serie wieder Geldstrafen wegen fehlenden Schiedsrichtern und Punktabzüge erhalten.

Wir haben massive Probleme alle Spiele im Kreis mit ausgebildeten Schiedsrichtern zu besetzen. Das bedeutet, wir werden in der Rückrunde, die B 5 komplett ohne Schiedsrichteransetzungen spielen lassen müssen, sowie teilweise abwechselnd die B 1 und B 2. Diese Spiele müssen dann von vereinseigenen Trainern, Betreuern etc. geleitet werden. Hier weise ich besonders auf den § 69 der Spielordnung hin. Einigen sich beide Mannschaften nicht auf einen Schiedsrichter, wird das Spiel nicht neu angesetzt, es wird 0:0 und jeweils einen Punkt gewertet.

Diese massiven Schiedsrichterprobleme hat von den 32 Kreisen in Hessen z.Zt. nur der Schwalm-Eder Kreis.

Daher eine eindringliche Bitte an die Vereine, macht Euch Gedanken aus Euren Reihen geeignete Personen zum neuen Schiedsrichterlehrgang anzumelden. Es helfen uns aber nur Interessenten die auch bereit sind Seniorenspiele zu leiten, denn hier haben wir die Probleme.

Der KFA und KSA haben, auf neutralen Vorschlag, ein Konzept entwickelt, wie wir Euch als Vereine bei der Gewinnung von neuen Schiedsrichtern unterstützen können.

Beigefügte Anlage bitte aufmerksam lesen und danach handeln.

Ihr als Verein seit gefordert, es muss allen klar sein, das ein geregelter Spielbetrieb im Schwalm-Eder Kreis nur mit Schiedsrichtern geht. Es nützt nichts, wenn ihr Mannschaften meldet, ohne das ihr die entsprechende Anzahl an Schiedsrichtern/Innen habt. Ohne Schiedsrichter können keine Pflichtspiele durchgeführt werden, dann müssen wir den Spielbetrieb auf Freundschaftsspiele umstellen.

Ansonsten wird es mittelfristig dazu kommen, das wir nur noch Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen lassen können, die auch genügend Schiedsrichter haben.

Also nutzt die spielfreie Zeit und sucht in Euren Reihen Bewerber und nehmt unser Angebot ernst und an.

Solltet Ihr in Euren Vereinen, Veranstaltungen durchführen wollen, dann wäre es schön, wenn die Referenten ein Getränk und einen kleinen Imbiss gereicht bekommen.

Danke.

Nochmals, es ist sehr Ernst einen regelmäßigen Spielbetrieb im Schwalm-Eder Kreis aufrecht zu erhalten, es ist nicht 5 vor Zwölf sondern schon 5 nach Zwölf.


 

Mit sportlichen und vorweihnachtlichen Grüßen

Erwin Naumann

Kreisfußballwart Kreis Schwalm-Eder

Schulweg 17

34560 Fritzlar

Telefon 05622 / 4144

Email: erwin.naumann@hfv-online.evpost.de

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Junioren Futsal-Hallenkreismeisterschaft

 

Termine


Axel Kehr (Kreisjugendwart)

 

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Interessante Downloads

Durchführungsbestimmungen Jugend

Neuerungen im Jugendfußball

Spikzettel für Schiedsrichter

 

Axel Kehr (Kreisjugendwart)

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Qualifizierungsmöglichkeiten des

Hessischen Fußballverbandes

Der Hessische Fußballverband bietet auch in diesem Jahr wieder Möglichkeiten der Qualifizierung (Fußballtrainer C-Lizenz) im Fußballkreis Schwalm-Eder an. Auskunft erteilt Christian Marx, Telefon: 05681 9366430 oder Handy: 0171 6907026.

Andreas Garde (KPW)

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